Kreisräte verabschieden sich, Ovationen für Heinz Hausmann

Meldung vom 06.10.2020

Kreisräte verabschieden sich, Ovationen für Heinz Hausmann



Sie gehören nicht mehr den Kreistag an. Mit im Bild: Landrat Klaus Löffler (rechts). Foto: Veronika Schadeck


Steinbach/Wald — Am Ende der Klausurtagung wurden langjährige Kreistagsmitglieder verabschiedet. Dabei wurde der Einsatz von Heinz Hausmann (CSU) mit langanhaltenden Ovationen gewürdigt. Er gehörte 48 Jahre lang den Kreistag an. „Es war eine große Zeit“, zog er – sichtlich bewegt vom großen Applaus – Bilanz. Es war unmittelbar nach der Landkreisreform, als der Kronacher im Jahre 1972 in den Kreistag einzog und verschiedene Ämter unter vier Landräten ausübte. Jede Amtsperiode hatte verschiedene Schwerpunkte, erinnerte er. In diesem Zusammenhang nannte er unter anderem den Bau des Schulzentrums, die Wende, etc. Die Themen Bildung, Straßenbau und Arbeitsplätze standen aber immer auf der Agenda. Er erinnerte an die Entwicklung des Freistaats von einem Agrarland hin zu einem wirtschaftlich starken Land. „Wir stünden nicht da, wo wir jetzt sind, wenn wir an der Basis nicht mitgewirkt hätten“. In all den Jahren habe man seine Hausaufgaben gemacht, stellte er klar. Hausmann bezeichnete den Landkreis als eine Region, in der es sich lohnt zu leben und zu arbeiten.
Zuvor wies Landrat Klaus Löffler auf seine vielen Funktionen in den verschiedenen Ausschüssen während seiner kommunalpolitischen Zeit hin. Er würdigte die „politischen Lebensleistungen“ des Sozialpolitikers, die von vielen Facetten, Aufgaben und Ämtern geprägt waren. „Wir sind stolz auf Dich!“ Hausmann sei jemand, der bei der Bevölkerung nicht nur geachtet und beliebt sei, sondern auch einer, der politische Prozesse den Menschen gegenüber erläuterte. Verabschiedet wurde auch Richard Rauh, der 24 Jahre lang den SPD-Fraktionsvorsitz innehatte. Der Landrat bezeichnete Rauh als einen teilweise gefürchteten, aber immer verlässlichen Kommunalpolitiker, der sich für den Landkreis und für sein Rodachtal eingesetzt habe.
Auf eine ebenso 24-jährige Kreistagszugehörigkeit konnte der ehemalige Mitwitzer Bürgermeister Hans -Peter Laschka (CSU) zurückblicken. „Wir sind stolz auf Deine Arbeit“, würdigte Löffler dessen Engagement für Mitwitz und für die Region. 18 Jahre gehörte Hermann Feuerpfeil dem Kreistag an. Dass Feuerpfeil trotz beruflichen und gesundheitlichen Einschränkungen sich für seine Heimat engagierte, verdiene allen Respekt. Ihm freue es, dass Feuerpfeil nach wie vor sein Amt als Behindertenbeauftragter des Landkreises ausübe. Ebenso lange im Kreis war der ehemalige Nordhalber Bürgermeister Josef Daum (CSU), der sich unter anderem auch innerhalb des Naturparks Frankenwald engagierte. „Ihr alle habt euch in vielfältiger Weise in die kommunale Selbstverwaltung eingebracht“. Die Kreisräte hätten zudem vorgelebt, was es bedeute Verantwortung zu übernehmen.
Verabschiedet wurden des Weiteren: Jens Trebes (SPD) und Matthias Rudolph (Grüne). Rudolph habe sich vor allem im gesundheitlichen Bereich engagiert und habe während der Pandemiebekämpfung viele wertvolle Tipps gegeben. Auch würdigte er den Einsatz von Jens Trebes für seine Heimat. Verabschiedet in Abwesenheit wurden: Christoph Körner, Heidi Hansen, Sven Schuster, Egon Herrmann (alle SPD), Hedwig Schnappauf (Frauenliste) Björn Cukrowski (FDP), Eugen Geuther (FW), Jürgen Baumgärtner, Gabi Weber, Carl-August Heinz und Gerhard Brühl (alle CSU). Besondere Genesungswünsche gab es für Eugen Geuther, der seit dem vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat nicht mehr ausüben kann.

aus "Fränkischer Tag" vom 05.10.2020

Kategorien: Aktuelles

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