Schulsportanlage wird „Generationen-Park“

Meldung vom 05.08.2019


Die Entwurfsplanung zeigt die geplanten Maßnahmen an der Schulsportanlage in Windheim, der danebenliegende Fußballplatz bleibt unverändert erhalten.

Auf dem Gelände der in die Jahre gekommenen Schulsportanlage in Windheim soll ein neuer Treffpunkt für Bürger jeden Alters geschaffen werden. Neben Sportmöglichkeiten soll es Sitzgelegenheiten, einen Bücherschrank und einen öffentlichen Grillplatz geben.


45 Jahre diente Platz in der Dorfmitte als Schulsportanlage, auch wurde darauf Fußfall gespielt. Jetzt soll daraus ein „GenerationenPark“ entstehen.
Foto: Veronika Schadeck

Veronika Schadeck

Windheim — Noch in diesem Jahr soll in der Ortsmitte von Windheim ein „GenerationenPark“ entstehen. Die Fläche wird seit 45 Jahren als Schulsportanlage genutzt. Auf einem Teil des Areals wurde zudem bis zur Fertigstellung der TSV-Sportanlage Anfang der 90er Jahre Fußball gespielt.
Wie Bürgermeister Thomas Löffler erklärte, befinde sich der Platz derzeit in einem schlechten Zustand. Betritt man derzeit diese Fläche, so fallen einem zwei Tore, Basketballkörbe und eine verwilderte Laufbahn ins Auge. Das soll sich ändern, so der Bürgermeister.

So soll die in die Jahre gekommene Schulsportanlage zurückgebaut werden. Entstehen soll darauf ein Treffpunkt für die Allgemeinheit und für alle Generationen. Deshalb auch der Name „GenerationenPark“. Geschaffen werden sollen die Voraussetzungen für die Ausübung von Sportarten wie Basketball, Badminton, Beachvolleyball, Laufen, Kugelstoßen, Weitsprung.
Zudem sind Sitzbänke und ein offener Bücherschrank geplant. Ein Grillplatz für die Öffentlichkeit ist vorgesehen. Bepflanzungen an verschiedenen Stellen sollen die Bürger zum Verweilen einladen.
„Es geht darum“, so der Bürgermeister, im Dorf Sportmöglichkeiten und einen Ort zu schaffen, an dem Bürger und Gäste miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen.“ Die Kinder sollen einen Platz zum Austoben und Spielen haben. Natürlich wird der „Generationen-Park“ auch vom Kindergarten sowie von Sportlen und Schülern genutzt werden können. Zudem soll der „Generationen-Park“ für den Schulsport zur Verfügung gestellt werden.

Als Vorteil wertet der Bürgermeister die Tatsache, dass sich unmittelbar an das Gelände der Skilift mit einer kleinen Skihütte befindet. Dadurch bieten sich in der kalten Jahreszeit bei guten Schneeverhältnissen Rodel- und Skifahrten an.

Ein weiteres Plus sei, dass neben dem „Generationen-Park“ das Jugendheim mit Räumlichkeiten und Toiletten vorhanden ist.
Wie Löffler weiter erklärte, werden durch den Rückbau der verbrauchten Schulsportanlage und der Reduzierung der Laufbahnen (aus vier werden drei) die versiegelten Flächen reduziert. Nicht zuletzt soll der „GenerationenPark“ auch ein Lernort werden. So sind Projekte mit Blühstreifen in Zusammenarbeit mit Schule und Kindergärten angedacht.

Flussabschnitt wird renaturiert
Im Zuge der Schaffung des „Generationen-Parks“ wird der etwa 25 Meter lange Bereich des Flusses Ölschnitz, der im südlichen Teil der Schulsportanlage durch einen Kanal läuft, renaturiert und freigelegt. „Der Platz bekommt mehr Raum und wird erlebbar.“ Dankbar ist der Bürgermeister auch dem Obst- und Gartenbauverein, der sich bei der Umgestaltung der Schulsportanlage zum „Generationen-Park“ mit einbringt. Abgesehen davon, dass die Mitglieder bei diesem Projekt beratend mitwirken, wollen sie in Zusammenarbeit mit der Dorfjugend und unter Federführung der Gemeinde die Anlage pflegen.

In die Schaffung des „Generationen-Parks“ investiert die Gemeinde 200 000 Euro. 95 000 Euro Zuschuss kommen vom Förderprogramm Land(auf)Schwung. Die Zeit drängt: Der Zuschuss muss 2019 abgerufen werden, so Löffler.

Trotz Bauhochjunktur habe die Gemeinde Steinbach am Wald ein bauausführendes Unternehmen gefunden, so dass die Maßnahme termingerecht vollendet werden kann.

aus "Fränkischer Tag" vom 03.08.2019

Kategorien: Aktuelles