Dorfscheune nimmt Gestalt an

Meldung vom 12.07.2019

Dorfscheune nimmt Gestalt an
RICHTFEST In Windheim entsteht ein neuer Treffpunkt für die Bürger. An dem Gebäude mit Gesamtkosten von rund 700 000 Euro wurde jetzt Richtfest gefeiert. Man hofft auf Fertigstellung bis zur Kirchweih im Oktober.


Zum Richtfest der Dorfscheune konnte Bürgermeister Thomas Löffler (Dritter von rechts) viele interessierte Bürger begrüßen. Foto: Werner Vetter


von Werner Vetter

Windheim — Große Freude herrschte beim Richtfest der Windheimer Dorfscheune. Die Gesamtkosten des Projekts sind mit rund 700 000 Euro veranschlagt. Bis zur Kirchweih im Oktober soll das Gebäude fertigstellt werden.
Bürgermeister Thomas Löffler hatte im Namen der Gemeinde Steinbach am Wald zum Richtfest der Dorfscheune eingeladen und viele Vereinsvertreter, Bürger, Gemeinderäte und Mitarbeiter aus der Gemeindeverwaltung waren gekommen.
Löffler erinnerte an das Entstehen der Idee „Dorfscheune Windheim“ im Jahr 2017. Dazu musste ein an gleicher Stelle stehendes älteres Wohnhaus weichen. Nachdem man mit der in Portugal wohnenden Eigentümerin einig war, wurde das Haus erworben und abgerissen.
Mit der Planung beauftragte der Gemeinderat Steinbach am Wald 2018 das Architekturbüro Elmar Ruß aus Kehlbach. Schließlich wurden im Februar 2019 die Aufträge an die bauausführenden Firmen vergeben.
Der Dank des Bürgermeisters galt den am Bau beteiligten Mitarbeitern der Firmen Fröba-Bau aus Buchbach, der Zimmerei Förtsch aus Reitsch, dem Architekten Elmar Ruß und Andreas Vetter von der Gemeinde für die Begleitung der Baumaßnahme. Bei den weiteren Gewerken, so Thomas Löffler, kommen ebenfalls Firmen aus der Region zum Einsatz. Er nannte dabei die Dachdeckerfirma Fischbach aus Ludwigsstadt, die Elektrofirma Thomas Büttner und die Installationsfirma Konrad Büttner, beide aus Windheim.
Zu den Gesamtkosten der Dorfscheune, in der eine Pellets-Heizung installiert wird, gehört auch die Gestaltung der Außenanlagen. Dabei wird die vom Windheimer Gartenbauverein vor 61 Jahren gepflanzte (Tanz-) Linde mit eingebunden. Die Baumaßnahme wird bis zu 90 Prozent aus dem Programm „Förderoffensive Nordostbayern“ bezuschusst.
Der Bürgermeister lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken in Bamberg. Er zeigte sich optimistisch, dass der Bau der Dorfscheune bis zur Trachtenkirchweih im Oktober soweit fortgeschritten ist, dass diese Veranstaltung mit über 400-jähriger Tradition am gewohnten Ort durchgeführt werden kann.
Nach dem Richtspruch durch Gerhard Förtsch, von der gleichnamigen Zimmerei aus Reitsch, zersplitterte ein Glas Sekt im Gebälk der Dorfscheune. Sein Vortrag und sein Wunsch auf eine unfallfreie Fertigstellung des Gebäudes wurden mit viel Beifall bedacht.
Im Anschluss luden Architekt Elmar Ruß und Bürgermeister Thomas Löffler alle zum Richtfest in das Gasthaus Schirmer ein.

aus "Fränkischer Tag" vom 12.07.2019

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