Gemeinderatssitzung vom 07.02.2011; Tagesordnung mit Pressebericht

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Am Dienstag, dem 07. Februar 2012 fand im Sitzungssaal des Rathauses Steinbach a.Wald eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates mit nachfolgender Tagesordnung statt.

TAGESORDNUNG

  1. Gewährung von Gemeindezuschüssen an Musik und Gesangsvereine, Posaunenchöre und Spielmannszüge;
    Antrag des Gesangvereins Liederhort Buchbach, Steinbach a.Wald vom 21.01.2012 (Fahrtkosten, Übungsstunden)

  2. Örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2010 gemäß Art. 103 GO;
    1. Feststellungen des Rechnungsprüfungsausschusses vom 27.12.2011
    2. Feststellung der Jahresrechnung 2010 der Gemeinde Steinbach a.Wald sowie Beschlussfassung über die Entlastung gemäß Art. 102 Abs. 3 GO

 PRESSEBERICHT

Der Firmensitz bleibt am Rennsteig
VON UNSEREM MITARBEITER Veronika Schadeck

Steinbach/Wald - Die ehemalige Kfz-Werkstatt Bauer in Steinbach wird zu einer Werkstatt für Werkzeug- und Sondermaschinenbau umfunktioniert. Der Gemeinderat gab in seiner Sitzung am Dienstagabend für dieses Projekt „grünes Licht“.

Wie die Geschäftsführerin des Antragstellers, der GST-Dekortechnik GmbH in Buchbach, Silke Wittmann, auf Anfrage mitteilte, seien die Kapazitäten an ihrem jetzigen Wirkungssitz zu eng geworden. Mit dem Kauf der ehemaligen Kfz-Werkstatt, der Umnutzung und der geplanten Erweiterung des Gebäudes könne man nun die Räumlichkeiten entsprechend der Auftragslage anpassen.

Sie und ihr Vater Günther Schneider haben die Firma im Jahr 2003 gegründet. Sie seien nun erleichtert, dass sie weiterhin ihren Firmensitz in der Gemeinde Steinbach am Wald halten können, zumal dort ein wirtschaftsfreundliches Klima seitens der Gemeinde und des Bürgermeisters praktiziert werde.

Ein weiterer Aspekt sei auch die örtliche Nähe. Denn als Hersteller von Dekorationsmaschinen und Automatisierungslösungen für die Glas- und Kunststoffhersteller haben eine Vielzahl von Kunden ihren Firmensitz in der Umgebung.

Derzeit seien sechs Mitarbeiter und ein Auszubildender bei GST-Dekortechnik beschäftigt. Mit der Investition sollen auch weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

Vor der Genehmigung des Bauantrags der Firma GST-Dekortechnik war die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2009 ein Thema. Hier sprach der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Manfred Fehn (CSU), von Prüfungen an vier Abenden. Es seien alle Belege lückenlos vorhanden gewesen. Er mahnte die Verwaltung jedoch an, künftig bei Maßnahmen darauf zu achten, dass Investitionen im Rahmen der vorgesehenen Haushaltsansätze getätigt werden. Es sollten Überschreitungen vermieden werden.

Gerhard Zinner (FW) bezeichnete es als unglaublich, dass in guten Zeiten Rücklagen angepackt werden. „Wenn wir nicht aufpassen, sind wir soweit wie andere Gemeinden“, mahnte er. Es könne nicht sein, dass bei Maßnahmen aus im Haushalt kalkulierten 7500 Euro plötzlich 24 000 Euro werden.

Bürgermeister Klaus Löffler (CSU) wies darauf hin, dass die Gemeinde 2009 ein hohes Steueraufkommen habe verzeichnen können und daher auch Rücklagen gebildet habe. Auf Grund dieser hohen Einkünfte habe die Gemeinde 2011 entsprechend hohe Umlagen berappen müssten. Ein weiterer Aspekt sei, dass bei Baumaßnahmen nicht immer von vornherein die Kosten zu 100 Prozent wie kalkuliert eingehalten werden können. Als Beispiel führte er die Saarbrunnenstraße an, wo die Mehrausgaben für den Bodenaustausch unausweichlich gewesen seien.

Ein anderer Punkt war der Antrag des Liederhorts Buchbach auf Zuschuss. Der Verein erhält nun für das Haushaltsjahr 2011 einen Gemeindezuschuss in Höhe von 288,96 Euro (Zuschuss zu den Fahrtkosten 123,84 und Zuschuss zu den Übungsstunden 165,12 Euro).

Der Bürgermeister berichtete von der Sicherstellung der Finanzmittel für den zweiten Bauabschnitt der dritten Spur entlang der B 85. Im Jahr 2014 soll die gesamte Maßnahme abgeschlossen sein. Auf Frage von Gemeinderat Josef Herrmann (FW) zwecks Anbindung der KC 18 sprach der Bürgermeister davon, dass dafür Mittel berücksichtigt worden seien.

Einen „Tag der Familie“ wird es am 20. Mai in Buchbach geben. Dort soll in der Schule auch das Mehrgenerationenhaus im Rahmen des Projekts „Lebensqualität für Generationen“ etabliert werden.

Der Bürgermeister lobte die Aktiven und Helfer hinter den Kulissen des Kehlbacher Büttenabends. Diese hätten Beachtliches zu Stande gebracht. Als toll empfand er zudem, dass sämtliche Einnahmen der „Aktion Helft Jörg“ zur Verfügung gestellt werden.

aus "fränkischer Tag" vom 09.02.2012