Beruf und Familie gehen zusammen

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Beruf und Familie gehen zusammen

Angebot | Kinder ab einem Jahr bis Jugendliche kurz vor dem Berufsstart können in Steinbach von 6 bis 22 Uhr betreut werden.

Steinbach/W. - Die Gemeinde Steinbach am Wald blickt auf ein beispielhaftes "Lokales Bündnis für Familien". Wie Landrat Oswald Marr jetzt in einem Gespräch im Steinbacher Rathaus feststellte, dürfte die nahtlose Kinder- und Jugendbetreuung einmalig im Landkreis sein und für ganz Bayern Modellcharakter haben. Zuvor hatten Bürgermeister und Bezirksrat Klaus Löffler und BRK-Kreisgeschäftsführer Roland Beierwaltes die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Kirche, BRK-Kreisverband, Schule und Jugendsozialarbeit in diesem Bereich vorgestellt.

"Die Angebote für unsere Familien stellen eine beispielhafte, durchgehende Betreuungskette für Kinder und Jugendliche dar, die durch die hervorragende Kooperation von den drei katholischen Kindergärten, der Volksschule Windheim, dem BRK-Kreisverband und der Gemeinde Steinbach in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, zu einen funktionsfähigen Bündnis für Familien ausgebaut wurde", betonte Klaus Löffler. Damit sei er seinem Ziel, eine familienfreudige und -freundliche Kommune aufzubauen, näher gekommen.

Die Betreuungsmöglichkeiten von Kindern beginnt in Steinbach am Wald in der Kinderkrippe im ersten Lebensjahr und wird in den Kindergärten bis zur zweiten Grundschulklasse fortgesetzt. Anschließend stehen Nachmittagsbetreuung und die Ganztagsschule für Kinder der Jahrgangsstufen drei bis sieben zur Verfügung. Durch viele "außerunterrichtliche" Angebote von BRK und Vereinen wird dieses Angebot mit einer Berufsorientierung bis ins Berufsleben weitergeführt. Abgerundet wird das Angebot durch Projekte der Jugendsozialarbeit an der Volksschule Windheim, die Beratungseinrichtungen, Schulleiter, Lehrer, Elternbeirat und Eltern einbezieht.

Bürgermeister Löffler dankte insbesondere dem BRK-Kreisverband Kronach und dem ehemaligen Geschäftsführer Marcus Haniel für die unbürokratische, konstruktive Zusammenarbeit. Nun müsse man auch das BRK-Rettungszentrum am Rennsteig und die Einrichtung von "Leben plus" in das Familienbündnis mit einbeziehen.

Die flexible Kinderbetreuung von sechs Uhr früh bis 22 Uhr am Abend stellen einen wichtigen Mosaikstein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar, erörterte Klaus Löffler weiter. Er bezeichnete die Zusammenarbeit mit dem BRK-Kreisverband als vorzüglich und dankte für die Zuverlässigkeit als Kooperationspartner. hof

Begeistert von dem "lokalen Bündnis für Familien" waren auch BRK-Kreisgeschäftsführer Roland Beierwaltes sowie Landrat und BRK-Kreisvorsitzender Oswald Marr. Sie sagten für das Betreuungsangebot gern ihre weitere Unterstützung zu.

Beierwaltes dankte der Gemeinde Steinbach am Wald für das Vertrauen, das sie in den BRK-Kreisverband setzt. Kreisvorsitzender Marr sah im Gesamtrahmen von Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Jugendsozialbetreuung mit Einbindung von Vereinen von einem praxisorientierten und funktionierenden Modell. Er lobte die "vielfältigen sinnvollen Freizeitangebote" der Vereine ebenso wie die Einbeziehung der Wirtschaft, die sich als Partner der Schule und in Sachen Berufsorientierung "einklinke". Die Unterstützung der Senioren in der Einrichtung "Leben plus" komplettieren die Vernetzung der Betreuungsstrukturen, so dass man guten Gewissens und voll Lob von "einem beispielhaften lokalen Bündnis für Familien" sprechen könne, so Marr.

Eine mehrseitige Broschüre fasst alle Detailangaben zu dem Konzept zusammen. Darin sind auch die außerunterrichtlichen Angebote des Roten Kreuzes enthalten, die von der Sucht- und Gewaltprävention über Projekte zur Förderung der Kreativität bis hin zu Bibellesungen reichen. hof

(von links): Franz-Josef Wich (Klassenleiter Volksschule Windheim), Konrektorin Andrea Paschold, Landrat und BRK-Kreisvorsitzender Oswald Marr, Wolfgang Stumpf vom BRK-Kreisverband, Carolin Drechsler von der Jugendsozialarbeit der Volksschule Windheim, Rektor Herbert Vetter, Bürgermeister Klaus Löffler und BRK-Kreisgeschäftsführer Roland Beierwaltes

In einer Broschüre sind die nahtlosen Betreuungsstrukturen in der Gemeinde Steinbach am Wald zusammengefasst. An diesem Baustein des "Bündnis für Familien" wirken mit (von links): Franz-Josef Wich (Klassenleiter Volksschule Windheim), Konrektorin Andrea Paschold, Landrat und BRK-Kreisvorsitzender Oswald Marr, Wolfgang Stumpf vom BRK-Kreisverband, Carolin Drechsler von der Jugendsozialarbeit der Volksschule Windheim, Rektor Herbert Vetter, Bürgermeister Klaus Löffler und BRK-Kreisgeschäftsführer Roland Beierwaltes. Foto: K.-H. Hofmann

aus „Neue Presse“ vom 17.04.2010

 

 

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