Gemeinderatssitzung vom 2.5.2017; Tagesordnung mit Presseberichten

Meldung vom 04.05.2017

Am Dienstag, dem 02.05.2017 fand im Sitzungssaal des Rathauses Steinbach a.Wald eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates mit nachfolgender Tagesordnung statt.


TAGESORDNUNG

  1. Vereidigung der Listennachfolgerin Sibylla Broy als Gemeinderatsmitglied
  2. Neubesetzung von Ausschüssen
  3. Generalsanierung, Erweiterung und Attraktivierung Freizeit- und Tourismuszentrum
    A) Vorstellung Tourismuskonzept
    B) Allgemeiner Sachstandsbericht
  4. Örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2015 gemäß Art. 103 GO
    a) Feststellungen des Rechnungsprüfungsausschusses vom 04.04.2017
    b) Feststellung der Jahresrechnung 2015 der Gemeinde Steinbach a.Wald sowie Beschlussfassung über die Entlastung gemäß Art. 102 Abs. 3 GO


PRESSEBERICHTE

Vorfreude auf Freizeit- und Tourismuszentrum dominiert

Steinbach am Wald - Vorfreude auf einen neuen Anziehungspunkt; ein Leuchtturmprojekt, das weit über die Rennsteigregion hinausstrahlen soll – die Ausführungen von Detlef Jarosch, Infrastrukturentwicklungs-Bereichsleiter bei der Strategieberatung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft „ProjektM“, machten vor allem eines: „Lust“ auf das neue Freizeit- und Tourismuszentrum, das im Sommer eröffnet werden soll.
Vorrangige Aufgabe der Nutzungskonzeption sei – laut Jarosch – das Herausarbeiten der Markenwerte und Besonderheiten des Frankenwaldes. „Der Frankenwald lebt von seiner Originalität und seinem authentischen Brauchtum“, zeigte er sich sicher. Diese Regionalität und das Lebensgefühl mit der etwas rauen, herzlichen Art versuche man inhaltlich wie gestalterisch bestmöglich umzusetzen. In enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Architekten, der Gemeinde, dem Landkreis sowie den Förderstellen sei dies sehr gut gelungen. Entstehen soll ein Kontrastprogamm zum Alltag, eine kleine „Fluchtmöglichkeit“; zugleich aber auch ein Ort der Information über den Frankenwald mit seinen Besonderheiten. Dabei soll das Leitbild des Frankenwaldes – die Trilogie „Wald verstehen, Weite atmen, Stille hören“ – als ortsspezifische Themen dargestellt werden. Hierzu zählt vor allem die Verwendung regionaltypischer Materialien wie Holz, Glas und Schiefer sowohl für die Inneneinrichtung als auch die Freianlagen. Die Regionalität umfasst – neben der Natur und Kultur – gerade auch die vielfältige fränkisch-bürgerliche Küche.

Im ersten Stock des Freizeit- und Tourismuszentrums werden die Besucher von Info- und Schautafeln mit Wissenswertem über die Region wie auch entsprechender Literatur „begrüßt“. Zentrale Anlaufstelle ist eine Rezeption, die auch für das Schwimmbad und die Organisation des gesamten Hauses zuständig ist. Highlight ist das Frankenwaldzentrum im Obergeschoss – ein rund 160 Quadratmeter großer – mit modernster medialer Technik – ausgestatteter Raum, der den Frankenwald repräsentiert und Platz für thematisierte Dauerausstellungen bietet. Die Wegeführung vom ersten in den zweiten Stock führt bewusst am einsehbaren Glas-Bistro vorbei.

Für die Möblierung und technische Ausstattung rechnet man mit Kosten von rund 126 000 Euro, zuzüglich Baunebenkosten von 25 200 Euro, gesamt 151 200 Euro. Hinzu kommen die Ausstellungsexponate. Da für den Innenbereich keine zusätzliche Förderung mehr möglich sei, gelte es, private Akteure zu begeistern. Die neuen Außenanlagen sollen ebenso multifunktional und generationsübergreifend wie der Innenbereich gestaltet werden – und auch mit den bereits aufgeführten Komponenten der Regionalität. „Ziel ist es, das gesamte Areal als durchgängigen Erlebnisraum zu gestalten“, resümierte Jarosch.

Begeistert von den Ausführungen, zeigte sich Bürgermeister Thomas Löffler (CSU) voller Vorfreude. Der Tourismus biete großes Potenzial. Als schwerpunktmäßige Zielgruppe gelte es – auch aufgrund mangelnder Übernachtungsmöglichkeiten, vor allem Tagesreisende zu erreichen. Das Zentrum sei aber auch für die einheimische Bevölkerung gedacht. Erfreulicherweise schritten die Bauarbeiten gut voran. Inklusive Rennsteighalle sowie Kur- und Erholungspark seien über 10 Millionen Euro veranschlagt. Die Eröffnung des Schwimmbads ist für den 1. August dieses Jahres, der Gastronomie für den 1. September angedacht. Leider habe man noch keinen geeigneten Pächter gefunden. Angedacht sind mittags und abends ein Restaurant– sowie nachmittags Bistrobetrieb. Man werde die Pacht noch mal ausschreiben, wobei man auf entsprechende Bewerbungen hofft. hs

Sibylla Broy wurde als neue Gemeinderätin vereidigt. Sie rückt als Nachfolgerin für den als Gemeinderatsmitglied ausgeschiedenen Thomas Löffler, Windheim, nach. Löfflers Nachfolger als stellvertretender CSU-Fraktionsvorsitzender ist Manfred Fehn.
Der Rechungsprüfungsausschuss hat die Jahresrechnung 2015 der Gemeinde in fünf Sitzungen örtlich geprüft und das Ergebnis im Prüfbericht vom 4.4.2017 zusammengefasst. Vorsitzender Manfred Fehn (CSU) bescheinigte eine einwandfreie Buchführung. Dem Gremium sei erneut sehr positiv aufgefallen, dass die zur Verfügung stehenden Mittel nicht ausgeschöpft worden seien und man damit der Vorbildfunktion gerecht werde. Einstimmig wurde die Jahresrechnung 2015 festgestellt und der Verwaltung Entlastung erteilt. Die im Haushaltsjahr getätigten über- und außerplanmäßigen Ausgaben wurden nachträglich genehmigt.
Der Bürgermeister informierte über ein stattgefundenes Infotreffen bezüglich des Straßenbaus der St 2209 vom Kreisel bis zum Kreisel Rennsteigstraße. Dabei wurde der Bauablauf vom Staatlichen Bauamt vorgestellt und diskutiert. Die Anwohner werden über den Bauablauf bei einer Info-Veranstaltung am 14. Juni um 18.30 Uhr in der Rennsteighalle informiert. hs

aus "Fränkischer Tag" vom 04.05.2017

Steinbach schwelgt in Vorfreude

Von Heike Schülein

Das neue Tourismus- und Freizeitzentrum soll im Sommer eröffnet werden. Der Gemeinderat zeigt sich schon einmal begeistert.

Steinbach am Wald - Das Freizeit- und Tourismuszentrum "Am Rennsteig" wird generalsaniert, erweitert und attraktiver. Bei der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend stellte das Büro ProjectM das ausgearbeitete Tourismuskonzept vor. Dieses wurde einstimmig beschlossen.

Die Ausführungen von Detlef Jarosch, Infrastrukturentwicklungs-Bereichsleiter bei der Strategieberatung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft "ProjektM", machten vor allem eines: "Lust" auf das neue Freizeit- und Tourismuszentrum, das im Sommer dieses Jahres eröffnet werden soll.

Vorrangige Aufgabe der Nutzungskonzeption ist laut Jarosch das Herausarbeiten der Markenwerte und Besonderheiten des Frankenwaldes. "Der Frankenwald lebt von seiner Originalität und seinem authentischen Brauchtum", zeigte er sich sicher. Diese Regionalität und das Lebensgefühl mit der etwas rauen, herzlichen Art versuche man inhaltlich wie gestalterisch bestmöglich umzusetzen. In Zusammenarbeit mit den Architekten, der Gemeinde, dem Landkreis sowie den Förderstellen sei dies sehr gut gelungen.

Entstehen soll ein Kontrastprogramm zum Alltag, eine kleine "Fluchtmöglichkeit"; zugleich aber auch ein Ort der Information über den Frankenwald mit seinen Besonderheiten. Dabei soll das Leitbild des Frankenwaldes - die Trilogie "Wald verstehen, Weite atmen, Stille hören" - als ortsspezifische Themen dargestellt werden. Hierzu zählt vor allem die Verwendung regionaltypischer Materialien wie Holz, Glas und Schiefer. Die Regionalität umfasst - neben der Natur und Kultur - gerade auch die vielfältige fränkisch-bürgerliche Küche.

Im ersten Stock des Freizeit- und Tourismuszentrums werden die Besucher von Info- und Schautafeln mit Wissenswertem über die Region wie auch entsprechender Literatur "begrüßt". Zentrale Anlaufstelle ist eine Rezeption, die auch für das Schwimmbad und die Organisation des gesamten Hauses zuständig ist. Highlight ist das Frankenwaldzentrum im Obergeschoss, ein rund 160 Quadratmeter großer, mit modernster medialer Technik ausgestatteter Raum, der den Frankenwald repräsentiert und Platz für thematisierte Dauerausstellungen bietet. Die Wegeführung vom ersten in den zweiten Stock führt bewusst am einsehbaren Glas-Bistro vorbei. Mit szenografischen Elementen wolle man neugierig machen.

Für die Möblierung und technische Ausstattung rechnet man mit Kosten von rund 126 000 Euro, zuzüglich Baunebenkosten von 25 200 Euro, gesamt 151 200 Euro. Hinzu kommen die Ausstellungsexponate. Da für den Innenbereich keine zusätzliche Förderung mehr möglich sei, gelte es, private Akteure zu begeistern. Die neuen Außenanlagen sollen ebenso multifunktional und generationsübergreifend wie der Innenbereich gestaltet werden. "Ziel ist es, das gesamte Areal als durchgängigen Erlebnisraum zu gestalten", resümierte Jarosch.

Begeistert von den Ausführungen, zeigte sich Bürgermeister Thomas Löffler (CSU). Der Tourismus biete großes Potenzial. Als schwerpunktmäßige Zielgruppe gelte es auch aufgrund mangelnder Übernachtungsmöglichkeiten vor allem Tagesreisende zu erreichen. Das Zentrum sei aber auch für Einheimische gedacht. Erfreulicherweise schritten die Bauarbeiten gut voran. Inklusive Rennsteighalle sowie Kur- und Erholungspark seien über zehn Millionen Euro veranschlagt.

Die Eröffnung des Schwimmbads ist für den 1. August, der Gastronomie für den 1. September angedacht. Leider habe man noch keinen geeigneten Pächter gefunden. Bei der Suche nach einem passenden Gastronom erhalte man fachkompetente Hilfe vom Gastronomie- und Eventberater Tobias Heinlein.

Der Rechnungsprüfungsausschuss hat die Jahresrechnung 2015 der Gemeinde örtlich geprüft und das Ergebnis im Prüfbericht vom 4. April 2017 zusammengefasst. Vorsitzender Manfred Fehn (CSU) bescheinigte eine einwandfreie Buchführung.

Infos zum Straßenbau
Bürgermeister Thomas Löffler informierte über ein Info-Treffen bezüglich des Straßenbaus der Staatsstraße 2209 vom Kreisel bis zum Kreisel Rennsteigstraße. Dabei wurde der Bauablauf vom Staatlichen Bauamt vorgestellt und diskutiert. Die Anwohner werden über den Bauablauf bei einer Info-Veranstaltung am Mittwoch, 14. Juni, um 18.30 Uhr in der Rennsteighalle informiert.

aus "Neue Presse" vom 04.05.2017

Kategorien: Aktuelles