Gemeinderatssitzung vom 05.06.2018; Tagesordnung mit Pressebericht

Meldung vom 07.06.2018

Am Dienstag, dem 5. Juni 2018, fand im Sitzungssaal des Rathauses Steinbach a.Wald eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates mit nachfolgender Tagesordnung statt.

TAGESORDNUNG

BÜRGERFRAGESTUNDE

  1. Wasserversorgungseinrichtung GT Steinbach a.Wald
    Verwendung von fernauslesbaren Wasserzählern
  2. Erlass von Richtlinien für die Gewährung von Gemeindezuschüssen an die Jagdgenossenschaften der Gemeinde Steinbach a.Wald zum Unterhalt von öffentlichen Wegen
  3. Landtagswahl, Bezirkswahlen und evtl. Volksentscheid am 14. Oktober 2018
    Einteilung der Wahlbezirke und Bestimmung der Wahlräume, Bildung der Wahlvorstän-de und des Briefwahlvorstands, Erfrischungsgelder und Versicherung der Wahlhelfer
  4. Bauantrag zum Umbau Alte Wanne 3 – Einbau von Labor- und Sozialräumen auf Fl.Nr. 415, Gemarkung Steinbach a.Wald
  5. Bauantrag zur Umnutzung von kirchlichen Aufenthaltsräumen zu einem Kinderhort des Kindergarten St. Franziskus in Steinbach a.Wald


PRESSEBERICHT

Zähler im Vorbeifahren ablesen

HAUSTECHNIK In Steinbach am Wald werden die Hauswasserzähler auf Ultraschallzähler umgestellt.

VON HEIKE SCHÜLEIN

Steinbach am Wald — Die Verwaltung hat sich mit der Zähler-Fernauslesung für Hauswasserzähler beschäftigt. Mussten die herkömmlichen Ringkolbenzähler aufgrund der Eichzeit alle sechs Jahre gewechselt werden, können die fernauslesbaren Wasserzähler bis zu 15 Jahre verwendet werden.
Diesbezüglich wurde von der FWO eine Kalkulation durchgeführt, um die jeweiligen Kosten für einen Zeitraum von zwölf Jahren gegenüberzustellen. „Bei einer Zähleranzahl von 450 Stück verursachen die Ringkolbenzähler Kosten von circa 87 000 Euro, Ultraschallzähler circa 66 000 Euro“, informierte Michael Rüger von der FWO. Neben den Kosteneinsparungen wird auch die administrative Arbeit vereinfacht. Das Ablesen geschehe sprichwörtlich im Vorbeifahren, werden doch die Verbrauchsdaten via Funk übermittelt.

Nur in Steinbach
Die Umstellung betrifft lediglich den Ort Steinbach am Wald, da die anderen Ortsteile von der FWG versorgt werden. Die höheren Anschaffungskosten – ein Funkwasserzähler kostet 73,50 Euro, ein Ringkolbenzähler circa 25 Euro – amortisierten sich schnell, da die mechanischen alle sechs Jahre ausgewechselt werden müssten. „Der Hersteller gibt eine Garantie auf die Ultraschallzähler von zwölf Jahren“, erklärte Rüger. Eventuell sei eine Verlängerung auf 15 Jahre möglich. Zudem, zeigte er sich zuversichtlich, würden die Zähler in naher Zukunft billiger.
Der Austausch der 450 Zähler erfolgt sukzessive beim Ablauf der Eichzeit. Die einmaligen Kosten für die Einrichtung betragen 1700 Euro, die alljährlichen Betriebskosten – für das Auslesegerät und die Software – 200 Euro pauschal.
Auf die Hauseigentümer kommen keine Kosten zu. Lediglich ein Zählerbügel werde benötigt, was aber unabhängig von der Zählmethode vorgeschrieben sei.

Kurz aus dem Gemeinderat
Wahlmodalitäten Die Wahlbezirke für die Landtags- und Bezirkswahlen sowie eventuell den Volksentscheid sind in Steinbach 1: Ort, Sitzungssaal im Rathaus Steinbach; Steinbach 2: Bahnhof, Schützenhaus Steinbach; Kehlbach: Jugendheim Kehlbach; Buchbach: Schule Buchbach; Hirschfeld: Jugendheim Hirschfeld; und Windheim: Mittelschule Windheim. Der Wahlraum des Briefwahlvorstands befindet sich im Schulungsraum des Feuerwehrhauses Steinbach. Die Mitglieder Wahlvorstände und des Briefwahlvorstands erhalten ein Erfrischungsgeld von 40 Euro beziehungsweise mit Volksentscheid 45 Euro.

Tourismuszentrum
Da der Förderbescheid für die Außenanlagen des Freizeit- und Tourismuszentrums übergeben worden sei, können nun die Ausschreibungen erfolgen.

Infos
Bürgermeister Löffler informierte, dass am 8. Juni im Gasthaus Schirmer in Windheim eine Info-Versammlung mit dem FWG-Vorsitzenden, MdL Jürgen Baumgärtner, stattfindet, da es wegen des Ortsnetzes Beschwerden der Bürger gegeben habe. Beginn ist um 19 Uhr.

Für die Jäger mehr Zuschuss
Den Jagdgenossenschaften wurden bislang auf Antrag Zuschüsse von 25 Prozent auf nachgewiesene Material- und Fuhrlohnkosten für den Unterhalt öffentlicher Wege gewährt, jedoch höchstens 1021 Euro pro Jahr/Jagdgenossenschaft.
Laut Bürgermeister Thomas Löffler sei bei den Jahreshauptversammlungen der Wunsch einer Erhöhung des Gemeindezuschusses auf 50 Prozent laut geworden. Der Gemeinderat war damit einverstanden. Zur Planungssicherheit wird der Zuschuss auf höchstens 1500 Euro pro Jahr/Jagdgenossenschaft und damit insgesamt maximal 7500 Euro jährlich gedeckelt. Kosten und Leistungen der Jagdgenossenschaften selbst werden nicht bezuschusst.
Die Entscheidung über die Anträge wird wie bisher dem Bürgermeister übertragen. Die neuen Richtlinien treten rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 in Kraft. Löffler dankte den Genossenschaften, die viele Wildschäden selbst ehrenamtlich beseitigten. Ordentlich ausgebaute Wege kämen auch Wanderern oder Mountainbikern und damit dem Tourismus zugute.

Sponsor für Kinosommer
Dritter Bürgermeister Klaus Neubauer (SPD) verwies auf den Kinosommer vom 13. bis 16. August am Steinbacher Sportgelände. Er dankte der Sparkassenstiftung für die Spende von 5000 Euro. Gesucht werden weitere Sponsoren, die zu einem moderaten Preis, eventuell auf Spendenbasis, vor den Filmen Werbeblocks schalten. Die müsse er bis zum 14. Juni mitteilen. Für Mitgliedsvereine des VVB Steinbach sei dies frei. Der VVB beziehungsweise der Sportverein übernehme auch die Verpflegung. hs

aus "Fränkischer Tag" vom 07.06.2018

Kategorien: Aktuelles