Gemeinderatssitzung vom 03.04.2017; Tagesordnung und Presseberichte

Meldung vom 05.04.2017

Am Montag, dem 03.04.2017 fand im Sitzungssaal des Rathauses Steinbach a.Wald eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates mit nachfolgender Tagesordnung statt.


TAGESORDNUNG

  1. Vereidigung des Ersten Bürgermeisters
  2. Amtsverlust des Ehrenamts "Gemeinderatsmitglied"
  3. Feststellung der Listennachfolgerin für das Nachrücken in den Gemeinderat
  4. Verwendung des Wappens der früher selbständigen Gemeinde Buchbach durch den SV Buchbach
  5. Landschaftspflegemaßnahmen 2017
    Einvernehmen
  6. Errichtung einer Elektroladesäule auf dem Gemeindegebiet der Gemeinde Steinbach a.Wald


PRESSEBERICHTE

„Wir sind auf einem guten Weg“

Der neue Bürgermeister von Steinbach am Wald, Thomas Löffler (CSU), wurde vereidigt. Er tritt in die Fußstapfen von Klaus Löffler, der im September zum Kronacher Landrat gewählt wurde.

Von Heike Schülein

Steinbach - „Bewährtes erhalten, Zukunft gestalten“ – Das möchte Steinbachs neuer Bürgermeister Thomas Löffler, wie er bei der von ihm erstmals geleiteten Gemeinderat-Sitzung betonte. Es war ein feierlicher Moment, als ihm der älteste Gemeinderat, Dritter Bürgermeister Klaus Neubauer (SPD), den Eid auf das Grundgesetz abnahm. Der 37-jährige Löffler, bisher Gemeinde- und Kreisrat, war bei der Bürgermeister-Wahl im März mit 60,54 Prozent der Stimmen gewählt worden.
„Wir haben aufregende Monate hinter uns“, konstatierte Löffler. Mit riesigem Engagement habe sein Vorgänger, Landrat Klaus Löffler, 15 Jahre lang die Gemeinde geprägt und zu dem gemacht, was sie heute ist. Viele Projekte seien verwirklicht und manch Neues eingeführt worden. Das Wir-Gefühl und der Zusammenhalt der Bürger seien noch mehr gewachsen.

„Die Wahlbeteiligung von über 77 Prozent drückt das große Interesse unserer Bürger für die Kommunalpolitik aus“, freute sich Löffler und dankte für den großen Vertrauensvorschuss. Angesichts der anstehenden vielfältigen Aufgaben sei es wichtig, wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen. Dabei liege ihm die gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen ebenso am Herzen, ebenso wie das Einbeziehen aller Vereine, Institutionen und Gewerbetreibenden. Derzeit befasse man sich intensiv mit den drei Kernbereichen Freizeit- und Tourismuszentrum, Haushaltsplanung 2017 sowie Zusammenarbeit mit den Rennsteig-Gemeinden.

Gemeinde hat viel vor
In Sachen Freizeit- und Tourismuszentrum sei in den letzten Wochen vieles vorangetrieben worden. „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, betonte er. Über den aktuellen Sachstand werde man bei der nächsten Gemeinderatssitzung informieren. „Vielen Menschen ist noch nicht bewusst, welch großartiges Projekt hier entsteht. Das wird das Aushängeschild der Rennsteigregion im Frankenwald“, zeigte er sich sicher und verwies auf die Investition von – inklusive der Rennsteighalle – über zehn Millionen Euro. Den Haushalt habe man vorangebracht. Nach der Beratung im Ausschuss werde man ihn bei der Haushaltssitzung vorstellen.
Für die Zusammenarbeit in der Rennsteigregion habe er viele Gespräche mit Bürgermeister-Kollegen der Nachbargemeinden geführt. Die Zusammenarbeit wolle man intensivieren, da man mit vereinten Kräften wesentlich mehr erreichen könne. „Die ersten Tage im Amt haben viel Arbeit mit sich gebracht. Wenn man heimgeht, raucht der Kopf“, räumte er ein.

Namens des Gremiums dankte CSU-Fraktionsvorsitzender Markus Löffler allen, die in der Übergangsphase Verantwortung übernommen hatten. Monika Barnickel habe – mit Klaus Neubauer und der Verwaltung an ihrer Seite – keine Entscheidung gescheut.

Mit seinem Amtsantritt am 15. März hat Thomas Löffler die Wählbarkeit für das Amt eines ehrenamtlichen Gemeinderatsmitgliedes verloren. Für ihn rückt die Listennachfolgerin auf dem CSU-Wahlvorschlag, Sybilla Broy aus Steinbach am Wald, nach.

Der Landkreis Kronach hatte der Gemeinde angeboten, im Bereich des Freizeit- und Tourismuszentrums in der Nähe der bestehenden Trafostation eine Elektroladesäule für Kraftfahrzeuge errichten zu lassen. Ein entsprechender Förderantrag wurde vorab bereits über das Bayernwerk gestellt. Der Landkreis übernimmt die Kosten für die Errichtung der Ladeinfrastruktur, die Gemeinde die monatliche Servicegebühr von 70 Euro brutto für die Dauer von mindestens sechs Jahren. Für Steinbach am Wald ist eine E-Ladestation mit zwei Ladepunkten zu je 22 KW für die zeitgleiche Ladung zweier Fahrzeuge vorgesehen. „Das ist eine Superergänzung für das Freizeit- und Tourismuszentrum“, freute sich Löffler.

Rennsteigstraße wird saniert
Das Gremium gestattet dem SV Buchbach die Verwendung des Wappens der ehemals selbstständigen Gemeinde Buchbach in einem Vereinsstempel. Dies wird auch in Zukunft bei derartigen Anfragen so gehandhabt.
Einverständnis herrschte mit den für 2017 vorgeschlagenen Maßnahmen des Landschaftspflegeverbandes. Dabei geht es um Maßnahmen von gesamt 28 204 Euro. Der voraussichtliche Eigenanteil beträgt 833,40 Euro, die Verwaltungskostenpauschale 1410,20 Euro. Grünes Licht gab das Gremium dem Bauantrag zum Neubau eines Kellers für Lagerflächen und Dacherneuerung in Steinbach am Wald.

Der Bürgermeister informierte, dass die Rennsteigstraße vom Kreisel bis zum Kreisel – also Schützenhaus bis Edeka – ab 26. Juli über einen Zeitraum von zwei Monaten saniert wird. Dabei wird die Asphaltdecke erneuert beziehungsweise verstärkt und mit einem lärmmindernden Belag – sogenanntem Flüsterasphalt – bis etwa Höhe Imbiss versehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 700 000 Euro. Auch die Einfahrt zu Wiegand Glas werde etwas abgeändert. Am 25. April werde mit Firmen und Hilfsorganisationen der genaue Bauablauf abgesprochen – mit dem Ziel, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten. Mitte Juni würden alle Anwohner informiert. Nachdem man 2016 die Ortsdurchfahrt habe sanieren können, sei nunmehr die Rennsteigstraße an der Reihe. „Das ist eine Riesengeschichte“, freute Löffler sich.

Manfred Fehn (CSU) erkundigte sich nach dem Baubeginn der Straße zwischen Windheim und Hirschfeld. Der Bau ist zwischen Juni und November unter Vollsperrung vorgesehen.

aus "Fränkischer Tag" vom 05.04.2017


Ein neuer Kapitän auf dem Gemeinde-Schiff
Der neue Bürgermeister von Steinbach am Wald, Thomas Löffler (CSU), ist vereidigt worden. Er tritt in die Fußstapfen von Klaus Löffler, der jetzt als Landrat amtiert.

Von Heike Schülein

Steinbach am Wald – „Bewährtes erhalten, Zukunft gestalten.“ So formulierte der neue Bürgermeister von Steinbach am Wald, Thomas Löffler, bei der von ihm erstmals geleiteten Gemeinderatssitzung am Montag sein Motto. Es war ein feierlicher Moment in harmonischer und freudiger Atmosphäre, als ihm der älteste Gemeinderat, 3. Bürgermeister Klaus Neubauer (SPD), den Eid auf das Grundgesetz abnahm. Der 37-jährige Gemeinde- und Kreisrat Thomas Löffler war bei der Bürgermeister-Wahl am 12. März als Sieger hervorgegangen. Seit 15. März ist er kommunaler Wahlbeamter und zwar als Beamter auf Zeit.

„Wir haben aufregende Monate hinter uns“, konstatierte Löffler, dessen Dank zuerst seinem Vorgänger galt. Mit großem Engagement und unermüdlichem Einsatz habe dieser 15 Jahre lang die Gemeinde geprägt. Der Zusammenhalt der Bürger sei gewachsen. „Der Gemeinderat ging hier mit gutem Beispiel voran“, lobte Thomas Löffler. Nachdem der neue Landrat kurz vor Weihnachten sein Amt angetreten hatte, habe 2. Bürgermeisterin Monika Barnickel (CSU) die Gemeinde für drei Monate geführt. Mit Begeisterungsfähigkeit und Leidenschaft habe sie viele Themen vorangetrieben. Für dieses außerordentliche Engagement dankte ihr Thomas Löffler wie auch allen, die sie dabei unterstützt hatten – insbesondere 3. Bürgermeister Klaus Neubauer und der Verwaltung.

Respekt zollte er seinen beiden Mitbewerbern um das Amt des Bürgermeisters, Peter Grüdl (SPD) und Uwe Zipfel (FW). Angesichts der anstehenden vielfältigen Aufgaben sei es wichtig, wieder in ruhigeres Fahrwasser zu kommen und „das Schiff Gemeinde“ zielstrebig nach vorne zu treiben. Dabei liege ihm die gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen ebenso am Herzen wie das Einbeziehen aller Vereine, Institutionen und Gewerbetreibenden.

Derzeit befasse man sich intensiv mit den drei Kernbereichen Freizeit- und Tourismuszentrum, Haushaltsplanung sowie Zusammenarbeit mit den Rennsteig-Gemeinden, sagte der neue Rathauschef.

In Sachen Freizeit- und Tourismuszentrum sei in den vergangenen Wochen vieles vorangetrieben worden. „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, betonte Löffler. Über den aktuellen Sachstand werde man bei der nächsten Gemeinderatssitzung informieren. „Vielen Menschen ist noch nicht bewusst, welch großartiges Projekt hier entsteht. Das wird das Aushängeschild der Rennsteigregion im Frankenwald“, zeigte er sich sicher und verwies auf die immense Investition von mehr als zehn Millionen Euro – inklusive der Rennsteighalle.

Den Haushalt habe man vorangebracht. Nach der Beratung im Ausschuss werde man ihn bei der Haushaltssitzung vorstellen und die finanzielle Situation aufzeigen.

Für die Zusammenarbeit in der Rennsteigregion habe er viele Gespräche mit Bürgermeister-Kollegen der Nachbargemeinden geführt. Die Zusammenarbeit wolle man intensiveren, da man mit vereinten Kräften mehr erreichen könne. „Die ersten Tage im Amt haben viel Arbeit mit sich gebracht. Wenn man heimgeht, raucht der Kopf“, räumte Löffler ein. Aber es sei ein interessantes und vielfältiges Aufgabenspektrum und er freue sich sehr, nun noch mehr Möglichkeiten zu haben, seine Heimat kreativ und nachhaltig zu gestalten.

Namens des Gremiums dankte CSU-Fraktionsvorsitzender Markus Löffler allen, die in der Übergangsphase Verantwortung übernommen hatten. Monika Barnickel habe – mit Klaus Neubauer und der Verwaltung an ihrer Seite – keine Entscheidung gescheut. Das Gremium sei eng eingebunden gewesen. „Ich habe gerne Verantwortung übernommen, da ich aus dieser Verantwortung gar nicht herausgekommen wäre“, sagte Monika Barnickel. Während dieser Zeit, in der sie ins kalte Wasser geworfen worden sei, habe sie tolle Erfahrungen gemacht: „Es ist ein wirklich schönes Amt. Man trifft viele nette Menschen; man kann viel tun – eine Zeit, die ich nicht missen möchte. Aber ich bin auch froh, dieses Amt nun in jüngere Hände zu legen.“

Mit seinem Amtsantritt am 15. März hat Thomas Löffler die Wählbarkeit für das Amt eines ehrenamtlichen Gemeinderats verloren. Für ihn rückt der Listennachfolger auf dem CSU-Wahlvorschlag nach. Nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahl im März 2014 ist dies Sybilla Broy aus Steinbach am Wald. Sie kann, sofern sie das Amt annimmt, gegebenenfalls in der nächsten Gemeinderatssitzung vereidigt werden.

Straßensanierungen
Bürgermeister Thomas Löffler informierte, dass die Rennsteigstraße vom Kreisel bis zum Kreisel – also von Schützenhaus bis Edeka – ab 26. Juli über einen Zeitraum von zwei Monaten saniert wird. Dabei wird die Asphaltdecke erneuert beziehungsweise verstärkt und mit einem lärmmindernden Belag – sogenanntem Flüsterasphalt – bis etwa auf Höhe Imbiss versehen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 700000 Euro. Auch die Einfahrt zu Wiegand Glas wird abgeändert, um zu verhindern, dass die Bordsteine überfahren werden. Am 25. April spricht man mit Firmen und Hilfsorganisationen den genauen Bauablauf ab. Mitte Juni werden die Anwohner in einer Veranstaltung informiert. Nachdem man 2016 die Ortsdurchfahrt saniert hatte, sei nun die Rennsteigstraße an der Reihe. „Das ist eine Riesengeschichte“, freute sich Löffler.

Manfred Fehn (CSU) erkundigte sich nach dem Baubeginn für die Straße zwischen Windheim und Hirschfeld. Diese Maßnahme sei zwischen Juni und November unter Vollsperrung vorgesehen, sagte der Bürgermeister.

Ladesäule für Elektrofahrzeuge Steinbach am Wald
Der Landkreis Kronach hatte der Gemeinde Steinbach am Wald angeboten, im Bereich des Freizeit- und Tourismuszentrums in der Nähe der bestehenden Trafostation eine Elektroladesäule für Kraftfahrzeuge errichten zu lassen. Ein entsprechender Förderantrag wurde bereits über das Bayernwerk gestellt. Der Landkreis übernimmt die Kosten für die Errichtung der Lade-Infrastruktur, die Gemeinde die monatliche Servicegebühr von 70,21 Euro brutto für die Dauer von mindestens sechs Jahren. Hinsichtlich Strombeschaffung, Abrechnungsmodalitäten und ähnlichem sind noch Gespräche zu führen. Für Steinbach am Wald ist eine E-Ladestation mit zwei Ladepunkten zu je 22 KW vorgesehen. „Das ist eine Superergänzung für das Freizeit- und Tourismuszentrum“, freute sich Thomas Löffler.

SV Buchbach darf Wappen verwenden
Das Gremium gestattet dem SV Buchbach die Verwendung des Wappens der ehemals selbstständigen Gemeinde Buchbach in einem Vereinsstempel. Dies wird auch in Zukunft bei derartigen Anfragen so gehandhabt.

Einverständnis herrschte mit den vorgeschlagenen Maßnahmen des Landschaftspflegeverbandes. Vorgesehen sind Arbeiten im Umfang von insgesamt 28 204 Euro. Der Eigenanteil beträgt voraussichtlich 833,40 Euro, die Verwaltungskostenpauschale 1410,20 Euro.

Grünes Licht gab es für den Bauantrag zum Neubau eines Kellers für Lagerflächen und Dacherneuerung in Steinbach am Wald.

aus "Neue Presse" vom 05.04.2017

Kategorien: Aktuelles