Bundesverdienstkreuz für Hedwig Baierlipp

Meldung vom 14.03.2018

Steinbach am Wald. Bereits am Mittwoch, den 28.02.2018, erhielt Frau Hedwig Baierlipp aus Hirschfeld das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland". Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ließ es sich nicht nehmen, selbst die Urkunde und den Orden im Kuppelsaal der Bayerischen Staatskanzlei in München zu überreichen. Die Urkunde ist vom Bundespräsidenten Dr. Walter Steinmeier unterzeichnet. In seiner Laudatio an Frau Baierlipp und andere geehrte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur, Bildung und Sozialwesen betonte Ministerpräsident Seehofer, dass die Ausgezeichneten außergewöhnliche Leistungen, weit über ihre üblichen Verpflichtungen hinaus vollbrachten, sie seien Vorbilder für unsere Gesellschaft. Unser Staat baue auf solch gelebte Grundwerte, wie Hilfsbereitschaft für Menschen, die sich selbst nicht mehr helfen könnten. Auch dafür sei Bayern über seine Grenzen hinaus anerkannt. Mit einem Zitat von Albert Schweitzer schloss Ministerpräsident Seehofer: „Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen“. Sein herzliches „Danke“ und „Vergelt`s Gott“ beendete den offiziellen Teil der Feierlichkeiten.

Frau Baierlipp erhielt das Bundesverdienstkreuz für ihren jahrzehntelangen Einsatz an pflegebedürftigen Menschen in ihrem persönlichen Umfeld, der weit über das normale Maß hinausgeht. Sie wurde am 31.12.1951 in Hirschfeld als Hedwig Fuchs geboren. Nach der Volksschule erlernte sie das Friseurhandwerk beim Friseur Wagner in Kronach. Sie legte die Meisterprüfung ab und führte selbständig ein Friseurgeschäft von 1972 bis 2010. In dieser Zeit kümmerte sie sich auch um pflegebedürftige Menschen.

Für ihre selbstlose Arbeit und Nächstenliebe sprachen Steinbachs Erster Bürgermeister Thomas Löffler und die Zweite Bürgermeisterin Monika Barnickel der Geehrten bei einem Besuch in Hirschfeld ihre Anerkennung aus. "Die Pflege von hilfsbedürftigen Menschen geschieht meist im Stillen und Verborgenen, obwohl diese oftmals mit einer immens hohen Belastung und vielen Entbehrungen einhergeht", führte Bürgermeister Löffler aus. Umso wichtiger sei es, dass diese großartige Leistung entsprechende Anerkennung erfahre.

Bildquelle: Bayerische Staatskanzlei

Bildquelle: Bayerische Staatskanzlei

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